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Donaustauf - Piranhas 15:17 n.V.
Geschrieben von Sebastian Martin   
Monday, 20. August 2018

Halbfinaldrama in Donaustauf. Die Piranhas retteten sich mit einer spektakulären Schlussoffensive in die Verlängerung, nach der ein 17:15 (2:2,3:5,7:5,5:3) Erfolg auf der Anzeigetafel stand.

Was für ein denkwürdiges Spiel lieferten sich die Crocodiles Donaustauf und die Pleystein Piranhas am Sonntag Abend. Beide Mannschaften konnten zwei Blöcke aufbieten und die Vorzeichen waren klar. Die Hausherren mussten gewinnen, um ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen, die Gäste würden mit einem weiteren Erfolg ins Finale einziehen.

Eine Woche zuvor gab es im Playoff Auftaktspiel ein hervorragendes 15:0, und so legten die Kampffische auch los. Bereits in der zweiten Minute traf Ralf Grimaldi mit einem Schuss aus der Drehung zur Führung.  In der 7. Min legte Lukas Zellner in Überzahl mit einer feinen Direktabnahme nach. In der Folge verpasste man es, weiter zu erhöhen und vergab auch beste Chancen. Ebenso blieben zwei weitere Überzahlspiele erfolglos. So kam es, dass Donaustauf in der letzten Minute mit einem Doppelschlag zum 2:2 Pausenstand ausgleichen konnte und erstmal für hängende Köpfe auf Seiten der Piranhas sorgten.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts konnten die Hausherren das erste Mal in Führung gehen. Zwar glich der heutige Kapitän Kirill Groz zum 3:3 aus, doch nur neun Sekunden später ließ Schlott in Überzahl den stark haltenden Patrick Merz keine Chance zum 3:4. Nach dreißig gespielten Minuten erhöhte Lala zum 3:5 und so langsam musste man sich sorgen machen. Zwar brachte Mirko Schreyer seine Farben in der 31. Min wieder heran, doch die Piranhas verloren in dieser Phase komplett den Faden und luden die Crocodiles zum Toreschießen ein. Zwei Minuten vor der Sirene stand ein 4:7 auf der Anzeigetafel und als sich Lukas Stolz eine Spieldauerstrafe einhandelte, lief nun endgültig nichts mehr nach Plan. Mit dem Pausenpfiff fasste sich Lukas Zellner ein Herz und gestaltete den Spielstand etwas freundlicher.

Wer nun dachte, es geht nicht schlimmer, der irrte sich. Das letzte Drittel begann mit eine 2 gegen 2 Situation und hier schafften es die Kampffische, sich innerhalb der ersten 20 Sekunden zwei weitere Gegentreffer einzufangen. Erneut keimte in der 42. Min kurz Hoffnung auf, als Mirko Schreyer mit einem herrlichem Solo zum 6:9 verkürzte, ehe wiederum Schlott den alten vier Tore Abstand wieder herstellte. Nun wechselten die Gastgeber den Torhüter und Göksu verließ den Kasten für Cats. In der 51. Min verkürzten Dominik Schopper und Philipp Dürr mit zwei Treffern in den Winkel zum 8:10 und es schien, ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen, vor allem, weil bis dato schon acht Gestängetreffer zu Buche standen. Die Defensive musste nun etwas vernachlässigt werden und Donaustauf nutzte dies in der 54. und 56. Min, um vermeintlich den Deckel drauf zu machen. Nach einer Auszeit und mit einer Reihenumstellung mussten nun in den verbleibenden vier Minuten vier Tore her, was schier unmöglich schien. Als zweieinhalb Minuten vor dem Ende Lukas Zellner zum 9:12 traf, spielten sich die Piranhas in einen Rausch. Mirko Schreyer und Lukas Zellner mit einem Doppelschlag in der letzten Minute sorgten für kollektive Jubelstimmung.

Nun musste eine 2x10 minütige Verlängerung über das Spiel entscheiden. Die Amazonasbewohner hatten das Momentum auf ihrer Seite und kontrollierten nun weitestgehend das Geschehen. Dominik Schopper knallte zwei Mal das Runde per Schlagschuss in den Kasten und entnervt verließ Cats wieder ihren Kasten für Göksu. Philipp Dürr brachte mit dem 15:12 in der 66. Min sein Team auf Erfolgskurs, doch die Donaustaufer gaben noch nicht komplett auf. Diese verkürzten in der 71. und 73. zum 14:15, ohne dass die Piranhas jedoch das Zittern begannen. Das 16. Tor erneut durch Lukas Zellner konnten die Gastgeber noch beantworten, doch Kirill Groz zog drei Minuten vor dem Ende mit dem 17:15 den Crocodiles den Zahn.

Das dreistündige Spiel bot alles, was es in einem Skaterhockeyspiel zu bestaunen gibt, letztendlich mit dem besseren Ende für den Hauptrundensieger. Nun bestreiten die Piranhas das Finale gegen den TV Augsburg II um die bayerische Regionalligameisterschaft, die ihrerseits mit 27:3 und 10:3 dem TSV Bernhardswald keine Chance ließen.

Tor: Patrick Merz
Feld: Kirill Groz (2,3), Sebastian Martin (0,3), Philipp Dürr (2,2), Ralf Grimaldi (1,0), Lukas Stolz (0,0), Lukas Zellner (5,2), Dominik Schopper (3,1), Mirko Schreyer (3,4)

 
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